MERCENARY –„EVERBLACK“
Schlecht ist es ja nicht ,was die 6 dänischen Burschen hier in Sachen Metal vorlegen . Nachdem meine Erwartungen nach dem Intro eher in Richtung Prügelorgien ging ,entpuppt sich das gesamte Geschehen dann eher in Richtung ausgefeilten ,technisch recht anspruchsvollen Death Metal .Hierbei sollte dem Begriff Death Metal allerdings nicht die 100%‘ige Aufmerksamkeit geschenkt werden ,da man sich gerade in Sachen Sound und Rhythmusaufbau eher sehr variabel in Szene setzt und für meine Begriffe ,teils sogar schon leicht am Power Metal andockt . Soll jetzt aber nicht heißen ,das die Produktion musikalisch lahm daherkommt .Ne,ne ,hier rumpelts schon ganz schön in der Kiste ,auch wenn bei einigen Stücken ziemlich rumgefrickelt wird .Frickeleien sind zwar immer gut ,um die Masse von seinen spielerischen Fähigkeiten zu überzeugen ,aber das man solche Soliparts besser einbauen kann ,haben ja wirklich schon genügend andere Bands unter Beweis gestellt . Was sich bei der „Mercenary“ Mucke gut macht ,sind die beiden Sänger ,die ihr Können in den verschiedensten Tonlagen unter Beweis stellen . Allerdings machen mich hier die growlenden Elemente bedeutend mehr an ,als die doch sehr hohe Tonlage des anderen Typen .Da zähle ich wohl auch eher zu den eher intoleranten Menschen ,denen solche Töne eher mächtig auf den Keks gehen . Insgesamt gibt’s 10 Stücke zu hören ,die nicht schlecht sind ,aber für mich eher etwas langweilig wirken .Nebenbei hören kann man das Teil auf alle Fälle ,aber in Punkto Lichtblick gibt es hier kaum was zu erspähen .
Hammerheart Rec.